Illuminata – Metal meets Hollywood
Ein Geigenklang erhebt sich aus der Stille, getragen von einem langsamen Crescendo der Streichersektion. Eine Flöte windet sich in luftiger Höhe, bevor das Horn zum Angriff bläst. Plötzlich donnernde Drums und dröhnender Bass, stahlharte Gitarrenwände bauen sich vor dem geistigen Auge auf, untermalt von einem kräftigen Orchester-Tutti. Wer nun glaubt, er befindet sich auf einmal im falschen Film täuscht sich gewaltig, ganz im Gegenteil: Sehr filmreif präsentiert sich das neue Album „A World So Cold“ der sechsköpfigen Grazer Band Illuminata, deren Formation zu je drei Männern und Frauen besonders ins Auge sticht. „Wir verbinden sehr viele unterschiedliche Elemente miteinander, wovon die Filmmusik sicher den größten Einfluss auf uns hat. Der Blockbuster-Sound ist mittlerweile sehr kennzeichnend für unsere Musik. Das Orchester erzeugt die Stimmung, die Gitarren, der Bass und die Drums den Druck.“, beschreibt Lukas Knoebl, der Gitarrist der Gruppe, das jüngste Album treffend. Abgerundet wird das Ganze durch zwei hervorragende Frauenstimmen, die sowohl in schnelleren Songs als auch in den melancholischen Balladen sehr zu überzeugen wissen. In der etwa fünfjährigen Bandgeschichte, die mitunter auch einige Demo-Platten umfasst, konnte die Band nun mit „A World So Cold“ ihr Repertoire um die erste professionelle Produktion inklusive Mixing und Mastering in den Münchner Dreamsound Studios erweitern. Aber auch abseits des neuesten Releases macht die Band auf sich aufmerksam: Neben Auftritten mit bekannten Genregrößen wie Visions Of Atlantis und Serenity konnte man Illuminata heuer schon zum zweiten mal am jährlichen „Metalcamp“ in Slowenien live erleben.
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